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Felix Caspelherr 
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E-Mail: felix.caspelherr[at]skv-moerfelden.de

Vereinsjugendarbeit auf hohem Niveau, das ist schon recht außergewöhnlich und sucht seines gleichen. Schon früh hatten die Verantwortlichen im Vorstand unseres Vereines erkannt, wie wichtig eine überfachliche Vereinsjugendarbeit ist.

 

Die Jahre des Vereinsjugendausschuss

Ein Abriss über die Jugendarbeit in der SKV Mörfelden 1879 e.V.

 

1946 bis 1972

 

gh/rg/fd  Am 1.6.1946 gibt sich die am 16.11.1945 gegründete Sport- und Kulturvereinigung Mörfelden eine Satzung. Zu den Mitgliedern des Vorstandes gehört auch ein Vereinsjugendleiter, dessen Befugnisse wie folgt definiert sind: „Er ist der Betreuer der Jugend in allen geistigen Fragen der Jugenderziehung auf dem Gebiet der Leibesertüchtigung“.

 

Seit diesem Zeitpunkt gibt es auf Vereinsebene einen in der Hauptversammlung/

Mitgliederversammlung gewählten Jugendwart.

 

Auf Abteilungsebene sieht es anders aus: Die Abteilungen, die jugendliche Sportler in ihren Reihen hatten, hatten auch einen Jugendleiter. Diese waren:

 

-          Abt. Fußball

-          Abt. Handball

-          Abt. Radsport

-          Abt. Handharmonika

 

Ab dem Jahre 1968 hatte auch die Abteilung Leichtathletik wieder einen Jugendleiter.

 

Die Vereinssatzung wurde am 2.4.1948 ins Vereinsregister des Amtsgerichtes Groß-Gerau unter 4 VR 108/48 eingetragen.

 

Die Jahreszahl „1879“ wird dem Vereinsnamen in der Mitgliederversammlung am 22.1.1949 hinzugefügt, als die Gründungszahl des ältesten bei der Gründung der SKV Mörfelden

existierenden Vorgängervereines.

 

1972 bis 1973 unter der Leitung von Gerhard Schulmeyer

 

1972

Als Vorgriff auf die zu erwartenden Ergebnisse der „Neuen-Wege“ Kommission, bildete der in der Mitgliederversammlung am 17.3.1972 gewählte Vereinsjugendwart Gerhard Schulmeyer am 17.4.1972 einen Vereinsjugendausschuss, dem die Jugendleiter der Abteilungen:

 

-          Abt. Fußball                Alois Walter

-          Abt. Handball             Heinrich Herzberger   

-          Abt. Radsport             Hans Ernst

-          Abt. Leichtathletik      Werner Konrad

-          Abt. Musikzug            Wolfgang Knodt

und Georg Herzberger als 2. Delegierter beim Stadtjugendring Mörfelden, angehörten.

 

Gerhard Schulmeyer hatte sich bei der HSJ (heute Sportjugend Hessen) Informationsmaterial zur überfachlichen Jugendarbeit und das Konzept einer Jugendordnung besorgt. Georg Herzberger hatte seit 1968, durch seine Mitarbeit beim Stadtjugendring Mörfelden und beim Kreisjugendring Groß-Gerau, einige Erfahrungen in der überfachlichen Jugendarbeit gesammelt.

Die Jugendarbeit des Jahres 1972 blieb auf den „Tag der SKV-Jugend“ im Waldstadion beschränkt. Gerhard Schulmeyer hatte im Verlauf der Olympiade 1972 in München, sein Herz für den Volleyballsport entdeckt. Die überfachliche Jugendarbeit im Gesamtverein kam nicht so richtig in Fahrt. Im Protokoll der Jugendleitersitzung ist zu lesen, „Da offensichtlich kein Interesse an einer Jugendarbeit über den Abteilungen besteht, ist der Jugendausschuss (JA) nicht funktionsfähig und stellt daher seine Arbeit ein.

Georg Herzberger war schon reichlich mit Vereinsarbeit eingedeckt. Trotzdem wurde Georg Herzberger in der Mitgliederversammlung am 6.4.1973 zum Schüler- und Jugendwart gewählt.

 

1973 bis 1979 unter der Leitung von Georg Herzberger

 

1973

In 1973 wurden folgende Veranstaltungen vom Vereinsjugendausschuss durchgeführt:

SKV-Aufsicht in der Jugendbegegnungsstätte (damals noch im Bürgerhaus), Filmabend im Bürgerhaus, Clubabend im Waldstadion, Disco im Bürgerhaus, Maskenball im Bürgerhaus.

 

1974

In einem Presseartikel im Freitags-Anzeiger wurde die erste Jugendversammlung am 16.3.1974 als Experiment dargestellt. Die von Georg Herzberger vorgelegte Jugendordnung wurde abgelehnt.

Die Versammlung wählt ihn zum Schüler- und Jugendwart und Harald Schulmeyer zum Stellvertreter. Dieses Führungsteam bleibt in den folgenden Jahren, bis 1978 so bestehen.

Nachstehende Aktivitäten wurden vom JA im Jahr 1974 durchgeführt:

Jugendinformationsfahrt nach Berlin, Disco im Bürgerhaus, Torwandschießen beim Sommernachtsfest im Waldstadion, Zeltlager im Wildpark, Clubabend im Waldstadion, Kindermaskenball im Sportlerheim, 2 Wochenendfahrten nach Oberreifenberg.

Obwohl die Jugendordnung nicht verabschiedet wurde, konnten Jugendsprecher/innen an den

JA-Sitzungen teilnehmen. Der Jugendausschuss (JA) bestand damals aus dem Schüler- und Jugendwart und 10 Jugendleitern aus 10 Abteilungen sowie 2 Jugendsprechern.

 

1975

Die Jugendversammlung am 17.3.1975 beschließt eine neue Jugendordnung. In dieser wird u.a. geregelt, dass der Schüler- und Jugendwart von den Jugendlichen gewählt werden muss. 

Folgende Veranstaltungen fanden 1975 statt: 2. Informationsfahrt nach Berlin, Disco im Sportlerheim, Grillabend im Waldstadion, Wochenendfahrt nach Oberreifenberg,

 

Die überfachliche Jugendarbeit, wie sie vom Schüler- und Jugendwart und dem Vereinsjugendausschuss praktiziert wird, hält immer mehr Einzug in den Bereich der Jugendarbeit der Abteilungen. Die nach Beschluss der neuen Jugendordnung von 1975 durchgeführten Wahlen zum Jugendsprecher in den Abteilungen brachten oft so viele Vereinsmitglieder in die Jugendausschusssitzungen, dass die Sitzplätze nicht ausreichten. Trotz jährlichem Wechsel in der Funktion Jugendsprecher war die überfachliche Jugendarbeit erfolgreich, wie die Auflistung der Veranstaltungen zeigt. In den ersten Jahren unter dem Schüler- und Jugendwart Georg Herzberger, werden bis zu 9 Jugendausschusssitzungen im Jahr durchgeführt.

Auch der 1. Vorsitzende der SKV Mörfelden 1879 e. V. Heinrich Schulmeyer ergriff in einer Gesamtvorstandssitzung im September 1975 für den Vereinsjugendausschuss das Wort. Er bittet alle Abteilungsleiter, dass Jugendleiter und Jugendsprecher an den Jugendausschusssitzungen regelmäßig teilnehmen möchten, um die Jugendarbeit für den Verein erfolgreich zu gestalten.

Auch der damalige Jugendwart des Sportkreises Groß-Gerau, Norbert Hämele bestätigte unserem Verein eine beispielhafte Vereinsjugendarbeit, wie sie bislang, noch von keinem Verein im Sportkreis praktiziert wurde.

In den nächsten Jahren wurden vom Jugendausschuss folgende Veranstaltungen angeboten und durchgeführt.

 

1976

Veranstaltungen im Jahre 1976: Kindermaskenball im Bürgerhaus,

Wochenendfahrt nach Oberreifenberg 3. Jugendinformationsfahrt nach Berlin, Grillabend im Waldstadion, Zeltlager im Wildpark, Filmabend im JUZ Mörfelden.

 

 

1977

Veranstaltungen im Jahre 1977: 4. Jugendinformationsfahrt nach Berlin, Wochenendfahrt nach Zwingenberg, Wochenendfahrt nach Schotten, Disco im JUZ, Schnitzeljagd, Fahrradtour nach Kelsterbach (Grillplatz), Fahrradrallye.

 

1978

Aktivitäten im Jahr 1978: 5. Jugendinformationsfahrt nach Berlin, Fahrradrallye, Schnitzeljagd,

Zeltlager im Wildpark, Disco im JUZ Mörfelden, Gesprächsrunde mit Deutscher Sportjugend (DSJ), Herren Ochs und Schmidt.

 

Alle Veranstaltungen der Jahre 1973 bis 1978 wurden in den JA-Sitzungen vorbereitet und nachbehandelt. In diesen Jahren waren u.a. folgende Personen als Abteilungsjugendleiter tätig:

Otto Rehm (Blasorchester), Karlheinz Lorenz, Holger Geiß (Kegeln), Gerhard Leidner (Judo), Hans Ernst (Radsport), Alois Walter, Adolf Gegenheimer (Fußball), Gerald Dinkel, Jochen Grapentin (Handball), Marina Knodt (Leichtathletik, Peter Rauch (Wintersport)

 

1979 bis 1981 unter der Leitung von Gerald Dinkel

 

1979

Auf der Jugendversammlung am 5.2.1979 wurden Gerald Dinkel zum Schüler- und Jugendwart und Holger Geiß zum Stellvertreter gewählt.

In diesem Jahr wurden folgende Veranstaltungen durchgeführt: 6. Jugendinformationsfahrt nach Berlin, Zeltlager im Wildpark, Disco im Waldstadion, Fahrradrallye, Wochenendfahrt nach Gelnhausen, JA-Seminar in Aschaffenburg, Thekeneinsatz beim Fest 100 Jahre Gesang, Vier

JA-Mitglieder haben eine Jugendleiterlizenz erworben.

 

1980

Die Jugendversammlung wählte 1980 wieder das Führungsduo Gerald Dinkel und Holger Geiß

In diesem Jahr sind folgende Aktivitäten zu verzeichnen: 7. Jugendinformationsfahrt nach Berlin,

Maskenball/Disco im Bürgerhaus, Zeltlager im Wildpark, Fahrradrallye, JA-Seminar in Gelnhausen, Disco im Waldstadion.

 

Von November 1975 bis November 1980 wurde vom JA eine Vereinsjugendzeitung, das „JA-INFO“ herausgegeben. In 16 Ausgaben wurde den jugendlichen Mitgliedern darin Auskunft über die Aktivitäten innerhalb der SKV Mörfelden gegeben.

 

1981 bis 1983 unter der Leitung von Holger Geiss

 

1981

Holger Geiß wurde zum neuen Schüler- und Jugendwart gewählt und der JA führte folgende

Veranstaltungen in diesem Jahr durch: 8. Jugendinformationsfahrt nach Berlin, zwei Discos im Sportlerheim, ADAC-Fahrradturnier auf dem Festplatz, Open-Air im Waldstadion, JA-Seminar in Oberreifenberg.

 

1982

Auf der Jugendversammlung am 6.3.1982 wurde Werner Kunz zum Stellvertreter gewählt und Holger Geiß blieb für ein weiteres Jahr Schüler- und Jugendwart.

Aktivitäten im Jahre 1982: 9. Jugendinformationsfahrt nach Berlin, Kindermaskenball im Bürgerhaus, Disco im Waldstadion, Zeltlager im Wildpark, JA-Mitglieder in Karlsruhe (Mitglied im Freiburger Kreis), „Tag der SKV-Jugend“ im Waldstadion, Bundesjugendtreffen der DSJ in Goslar

 

 

 

 

 

1983 bis 1985 Unter der Leitung von Werner Kunz

 

1983

Auf der Jugendversammlung am 26.2.1983 wurden die Positionen getauscht. Werner Kunz wurde neuer Schüler- und Jugendwart und Holger Geiß übernahm nun das Amt des Stellvertreters.

Folgende Veranstaltungen fanden im Jahre 1983 statt: Betreuertreffen für Ederseefreizeit in Harbshausen am Edersee, eine zweiwöchige Jugendfreizeit im Zeltlager der SJH am Edersee,

Mithilfe beim 10. Volleyballturnier im Waldstadion, ADAC-Fahrradturnier, JA-Seminar in Gelnhausen.

 

Die überfachliche Jugendarbeit gefiel einigen Jugendleitern so gut, dass sie für die eigene Abteilungsjugend ihre Veranstaltungen wie Kindermaskenball, Zeltlager, oder Wochenendfahrten, mit Erfolg durchführten.

 

1984

Auf der Jugendversammlung am 3.3.1984 wurden Werner Kunz wieder gewählt und Rolf Schluckebier zum stellv. Schüler- und Jugendwart benannt.

Aktivitäten im Jahre 1984: 10. Jugendinformationsfahrt nach Berlin, 2. Jugendfreizeit im Zeltlager der SJH am Edersee, Landesjugendtreffen der Sportjugend Hessen in Marburg, Disco anl. Kerwetanz im Bürgerhaus zusammen mit Abt. Radsport/Turnen-Gymnastik.

 

1985

Die Jugendversammlung 1985 wählte Werner Kunz für ein weiteres Jahr und Robert Geiß

wurde als neuer stellv. Schüler- und Jugendwart gewählt.

Veranstaltungen im Jahr 1985: Jugendversammlung am 3. März 1985, Disco im Waldstadion,

JA in Wageningen, DSJ-Bundesjugendtreffen in Marburg, Disco an Fastnacht und an Kerb,

Beteiligung am Volleyballturnier und am Sommernachtsfest.

 

1986 bis 1988 unter der Leitung von Holger Geiss

 

1986

Werner Kunz stellt sich aus zeitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Daraufhin wurde auf der Jugendversammlung am 22.2.1986 Holger Geiß, nach drei Jahren Pause, wieder zum Schüler- und Jugendwart und Robert Geiß zum Stellvertreter gewählt.

Veranstaltungen im Jahr 1986: 11. Jugendinformationsfahrt nach Berlin, Disco an Fastnacht und an Kerb, Kindernachmittag am Handballerfest und Beteiligung am Volleyballturnier.

In diesem Jahr sind viele weitere, vom VJA geplanten Veranstaltungen mangels schwacher Resonanz ausgefallen.


1987

Auch im Jahr 1987 wählten die Jugendlichen unseres Vereins das Duo Geiß/Geiß an die Spitze des Vereinsjugendausschusses.

Veranstaltungen im Jahr 1987: 12. Jugendinformationsfahrt nach Berlin, Kindermaskenball im Bürgerhaus, Disco anlässlich Internationales Jugendfußballturnier, Teilnahme an der Friedensstafette.

 

Dadurch bedingt, dass viele Abteilungen selbst ein gute überfachliche Jugendarbeit vorlegten, erlahmten die Aktivitäten des Gesamtjugendausschusses etwas. Besonders in den Jahren 1983 bis 1987 war das sehr zu spüren. Geplante Veranstaltungen für die gesamte Vereinsjugend mussten zum Teil ausfallen. Werner Kunz und Holger Geiß riefen in ihren Tätigkeitsberichten im „SKV Report“ nach einer Neuorientierung der Jugendarbeit in der SKV Mörfelden 1879 e. V. auf.

 

1988 bis 1995 unter der Leitung von Robert Geiss

 

1988

Auf der Jugendversammlung am 27.2.1988 gab es wieder einmal einen Wechsel an der Spitze der Vereinsjugend. Nachdem nun Holger Geiß beruflich bedingt ausgeschieden war, musste ein neuer Schüler- und Jugendwart gewählt werden. Robert Geiß, schon viele Jahre in verschiedenen Positionen (u.a. die Referate Feste + Freizeiten und das Referat Seminare) im VJA aktiv, stellte sich zur Wahl. Zum Stellvertreter wählte die Versammlung Rolf Schluckebier.

Auf dieser Jugendversammlung wurde die Problematik der Jugendarbeit des JA in den vergangenen Jahren diskutiert. Die Versammlung gab sich zuversichtlich und wollte versuchen, eine bessere Jugendarbeit in den kommenden Jahren zu erreichen.

Veranstaltungen im Jahr 1988: Kindermaskenball, Jugendsammelwoche, JA-Fete mit Radtour, Minigolf und Grillen, Spielemacher beim Spielfest am Vatertag, Münchenfahrt, Teilnahme des Jugendwartes an der Herbsttagung des Freiburger Kreises.

Wie weit die Realität von der Wirklichkeit entfernt ist, bemängelte der Schüler- und Jugendwart in seinem ersten Jahresbericht. Es fehlte ihm an Unterstützung und an der zu geringen Mitarbeit innerhalb des VJA. Wiederholt mussten geplante Veranstaltungen abgesagt werden.

 

1989

Die Jugendversammlung am 10.3.89 wählte Robert Geiß zum Schüler- und Jugendwart und Jörg

Schulmeyer zu seinem Stellvertreter.

In diesem Jahr verzeichnete der JA folgende Veranstaltungen:

Kindermaskenball, Jugendsammelwoche, Teilnahme am Landesjugendtreffen in Bensheim,

ADAC-Fahrradtunier, 1. große Kinderfreizeit.


1990

In den folgenden beiden Jahren fanden sich einige Personen (wir wollen hier keine Namen nennen, wie schnell hat man jemanden vergessen), die als „freie Mitarbeiter“ mithalfen, der Jugendarbeit im Gesamtverein ein neues Image zu verpassen. Andere, neue Ideen wurden gemeinsam entwickelt. 1990 fand die letzte Berlinfahrt statt. In den Herbstferien folgte dann eine Kinderfreizeit in Ober-Seemen.

 

1991

Auf der Jugendversammlung am 12.3.91 konnte kein stellv. Schüler- u. Jugendwart gewählt werden. Auf der nächsten JA-Sitzung wurde dann Frank Daum (Jugendleiter Abt. Radsport), vorläufig für dieses Amt bestimmt. Nach sieben Jahren folgte wieder eine Freizeit am Edersee.

Eine Radtour zum Riedsee nach Leeheim und Ober-Seemen im Herbst waren unsere Ziele. 

 

1992

In den folgenden Jahren legten wir dann richtig los. Auch die EDV hielt nun mehr und mehr Einzug und erleichterte unsere Arbeit enorm. Das Festival der Sportkulturen der Welt in Bonn besuchten wir im Juni 1992. Neben der Ederseefreizeit veranstalteten wir noch ein dreitägiges Zeltlager am Riedsee. Neu im Programm war dann ein Tagesausflug in das Phantasialand gewesen.

Unser Freizeitprogramm fand nun immer mehr Interesse. Die Folge war eine Mega-Kinderfreizeit mit 96 Kindern und 16 Betreuern in den Herbstferien, wieder in Ober-Seemen. Der Gewerbeverein freute sich über unser Angebot, die Kinderbetreuung anlässlich der Gewerbeausstellung zu übernehmen. 

 

1993

Zwei neue Freizeitangebote folgten dann 1993. Unsere erste Skifreizeit, in den Osterferien in Hinterklemm, hatten wir aus Angst vor einem möglichen finanziellen Flop gemeinsam mit der Skiabteilung der TGS Walldorf ausgerichtet. In den Sommerferien folgte dann unsere erste Kanufreizeit auf der Lahn. Auch eine Kinderfreizeit nach Urfeld am Walchensee wurde durchgeführt. Der Traum einer jeden Jugendleitung wurde war. Einen eigenen Jugendraum konnten wir uns, dank der Mithilfe der Sattlerbaumannschaft, verwirklichen. Auch unsere Mitarbeit im Stadtjugendring (SJR) wurde intensiviert.

 

1994

Unsere zweite Skifreizeit folgte dann 1994 wieder in Saalbach-Hinterglemm. Unsere erste große Faschingsfete mit der Houseband folgte im Februar 1994. Ziel der Kanufreizeit war die Altmühl. Eine Jugendfreizeit nach Bilstein und eine Kinderfreizeit nach Rothenburg o.d. Tauber folgten in den Herbstferien.

 

 

1995

Etwas Neues probierten wir in der zweiten Hälfte der Weihnachtsferien aus. Ferien vor Ort hieß die Aktion, bei der sich die Kinder mit Basteln und Ausflügen ihre Zeit vertrieben. Unsere zweite große Fastnachtsfete folgte im Februar 1995. Die Skifreizeit in Obertauern brachte uns sehr viel Schnee. Sogar eine Lawine rollte des Nachts bis ins Haus unserer Unterkunft. Die erste Mountainbike-Tour veranstalteten wir am Himmelfahrtwochenende in Erbach (Odw.). Im Sommer folgten zwei Freizeiten. Die Kanufreizeit an die Mecklenburgischen Seenplatte und auch zum ersten Mal, eine Kindererholungsfreizeit (schönes Wort) auf die Insel Langeoog, ins dortige Zeltlager der Sportjugend Niedersachsen. Eine Kinder- und Jugendfreizeit in Hermeskeil und in Tholey, beide Orte im Saarland gelegen, folgten in den Herbstferien. Eine Silvesterfete veranstalteten wir, angespornt durch den Erfolg an Fastnacht, mit der Houseband im Sattler.

 

Auf der Jugendversammlung im März wurde ein neuer Jugendwart gewählt. Mit Stolz berichtete Robert Geiß in seinem letzten Jahresbericht, über das, was der VJA in den letzten Jahren alles geleistet hatte. Hatte die erste Kinderfreizeit 1989 noch einen Etat von rund 2000,- DM, schlugen die letzten Skifreizeiten mit mehr als das 10fache zu Buche. Neben dem riesigen Angebot an Freizeiten, beteiligte sich der VJA auch noch an den Spielfesten im Stadion, am Altstadtfest und einige Male wurden Bastelnachmittage im Sattler angeboten. Auch Tagesausflüge in die Freizeitparks fanden jährlich statt. Es wurde darauf geachtet, dass Nachwuchsleute integriert wurden, und mit Erfolg besuchten junge Mitglieder des VJA, die Freude an der Jugendarbeit gefunden hatten, Jugendbetreuer- oder Jugendleiterlehrgänge. Auf Anregung des VJA, wurden Verbesserungen in den Vereinsförderungsrichtlinien vorgeschlagen und der Zuschuss für Freizeitmaßnahmen erhöht. Unter der Regie von Robert Geiß wurde die Jugendordnung in großen Teilen abgeändert. Was schon immer in unserem Verein vorbildlich umgesetzt worden ist, wurde 1992 in einer Neufassung der Jugendordnung festgeschrieben. Die Wahl der Jugendvertretung durch eine Jugendversammlung, nun auch in den Abteilungen, und dass der Jugendausschuss über einen eigenen Etat verfügen kann, waren Kriterien, die in der neuen Jugendordnung verankert werden mussten. Fortan hieß der Schüler- und Jugendwart jetzt Vereinsjugendleiter. Ein Sitz- und Stimmrecht im Vereinsvorstand, das hatte der Schüler- und Jugendwart bei der SKV schon immer.

 

Seit 1996 – unter der Leitung von Frank Daum

 

Zum Nachfolger von Robert Geiß, wurde der bisherige Stellvertreter Frank Daum gewählt.

 

Mehr Mobilität für Gruppen des Vereins sowie für Aktionen und Freizeitmaßnahmen des Vereins brachte ein Vereinsbus, der mittels Werbung durch die Mörfelder Geschäftsleute finanziert werden konnte. Der Mercedes Sprinter konnte uns im Juni 1996, in einer kleinen Feierstunde, offiziell übergeben werden.

 

1996

Die zweiten Ferien vor Ort fanden diesmal zum einen in Mörfelden statt und zum anderen ging es zum Rodeln auf den Belchen in den Schwarzwald. Die dritte Faschingsfete mit der Houseband folgte. Erstmals wurde der von Werbung finanzierte Vereinsjugendbus auf die Freizeiten mitgenommen. Unsere vierte Skifreizeit ging nach Obertauern. Die Städtetour nach Berlin, die Skifreizeit nach Hinterglemm und die MTB-Tour nach Erbach brachten viel Spaß. Die Klassiker - Kanufreizeit auf dem Fluss Regen und die Sommerfreizeit auf Langeoog – waren schon früh ausgebucht. Eine Kinderfreizeit in Bacharach und die Jugendfreizeit in Berchtesgaden folgten im Herbst. Zum Abschluss des Jahres feierten wir die zweite Silvesterfete mit der Houseband im Vereinsheim zum Sattler.

 

1997

Das Programm startete diesmal mit der Faschingsfete, welche durch die Houseband wieder zu einem großen Erfolg wurde. Erstmals ging es zur Skifreizeit nach Sölden. Direkt nach der MTB-Tour nach Heppenheim fuhren wir zum Bundesjugendtreffen nach Dessau. Das neueröffnete Warner Bros. Movie World war Anlaufpunkt des diesjährigen Tagesausfluges. Die Kanufreizeit fand auf dem Fluss Regen statt. Es folgte die Erholungsfreizeit auf Langeoog. Das Programm wurde abgerundet durch die Jugendfreizeit in Merzalben und die Kinderfreizeit in Worms.

 

 

 

1998

Erneut brachte die Houseband bei der Faschingsfete den Saal zum Brodeln. An Ostern folgte die Skifreizeit, welche uns erneut nach Sölden führte. Die MTB-Tour fand in Oberreifenberg statt. Die Tagesfahrt ging in den Europa-Park nach Rust.. Das volle Sommerprogramm begann mit der Langeoogfreizeit. Es wurde erstmals versucht, parallel drei Freizeiten anzubieten, was uns auch gelang, denn die Kanufreizeit in Kössen (Österreich) und auch die Sommerfreizeit in Urfeld überschnitten sich mit der Freizeit auf Langeoog. Im Herbst endete das diesjährige Programm mit der Jugendfreizeit in Bernkastel-Kues und der gleichzeitig stattfindenden Kinderfreizeit in Diez.

 

1999

Zum letzten Mal trat die Houseband bei der Faschingsfete auf. Unsere Skifreizeit in Sölden, natürlich wieder bei der Familie Riml, war gut frequentiert. Eine Tagesfahrt nach Brühl zum Phantasialand und die MTB-Tour nach Weinheim folgten. Ein weiteres Mal waren wir wieder in Österreich, genauer gesagt in Kössen, zur Kanufreizeit unterwegs. Auch unsere Wasserratten fuhren wieder nach Langeoog, wo wir inzwischen Dauergäste im Zeltlager der Sportjugend Niedersachsen geworden sind. Den Abschluss bildete die Jugendfreizeit am Biggesee im Sauerland.

2000

Mit der neuformierten Band Orange-Box feierten wir unsere Faschingsfete im Bürgerhaus. Viel Verletzungspech hatten wir auf der vierten Skifreizeit in Sölden. Der Holiday-Park in Hassloch war Ziel der diesjährigen Tagesfahrt. Die MTB-Tour ging nach Heidelberg. Bereits zum sechsten ‚Mal ging es nach Langeoog. Ein neues Ziel für unsere Kanufreizeit brachte uns nach Aschau in Österreich, wo wir einen phantastisch gelegenen Zeltplatz gefunden haben. Die Beachparty, welche wegen schlechten Wetters vom Waldschwimmbad ins Bürgerhaus verlegt werden musste, fand mit Beteiligung des VJA statt. Die erste Kinder- und Jugendfreizeit fand in Wolfstein statt.

 

2001

Im Ausweichquartier, der Stadthalle in Walldorf, begann das Jahr wieder mit der Faschingsfete. Zum Umzug wurden wir gezwungen, da das Bürgerhaus umgebaut wurde. Auch hier hatten wir wieder die Orange-Box zu Gast. Bei der insgesamt neunten Skifreizeit, in Sölden, hatten wir nicht so viele TN. Wir fuhren erneut mit einer Gruppe zum Bundesjugendtreffen, welches diesmal in Schwäbisch Gmünd stattfand. Die MTB-Tour nach Wetzlar folgte. Die Kanufreizeit in Aschau stand diesmal ganz im Namen der Sonne, denn diese schien ganze 14 Tage lang. Auch in Langeoog waren wir natürlich wieder zu Gast. Abschließend fand eine gemeinsame Kinder- und Jugendfreizeit in Willingen statt.

2002

Wir feierten unsere neunte Faschingsfete, die wir in diesem Jahr wieder in traditioneller Weise im Bürgerhaus steigen ließen. In diesem Jahr findet die Skifreizeit schon zum zehnten Mal statt, und zum achten Mal fahren wir auf die Insel Langeoog. Bereits zum zehnten Mal haben wir unsere Kanufreizeit, erneut in Aufenfeld, im Jahresprogramm und unsere Herbstfreizeit findet seit 1989 auch wieder statt, diesmal in Speyer. Durch das große Angebot, das der VJA der SKV anbietet, können wir von Jahr zu Jahr immer wieder neue Leute im Jugendausschuss begrüßen und durch intensive Suche und direktes Ansprechen zur Mitarbeit im Jugendausschussbewegen. Die Mädchengruppe gewann den mit 1.500,00 € dotierten Jugendförderpreis der Sportkreisjugend Groß-Gerau.

2003

Auch in diesem Jahr ging es wieder mit der 10. Faschingsfete los. Die Orange-Box im Bürgerhaus. Die elfte Skifreizeit, wieder in Sölden, folgte. Zum elften Mal ging es auch im Sommer zur Kanufreizeit. Genauer gesagt nach Aufenfeld. Die neunte Sommerfreizeit in Langeoog ließ nicht lange auf sich warten, und war erneut ausgebucht. Mit der Tagesfahrt nach Brühl in das Phantasialand endete das Veranstaltungsjahr 2003.

2004

Mit der Orange-Box an der 11. Faschingsfete im Bürgerhaus ging es in das neue Jahr. Die 12. Skifreizeit wechselte das Quartier und fuhr nach Pfunds. Hier wurden dann auf den bekannten Skigebieten Samnaun (Schweiz) und Ischgl (Österreich) die Bretter bewegt. Im Sommer fand dann die 12. und letzte Kanufreizeit in Aschau statt. Die 10. Sommerfreizeit fand erneut in Langeoog statt. Eine Surffreizeit, erstmal in unserem Angebot, fand ebenfalls im Sommer statt. Die Tagesfahrt nach Haßloch in den Holiday-Park war die letzte Veranstaltung des Jahres.

2005

In diesem Jahr begannen wir mit der Aktion Ferien vor Ort in Mörfelden. Nach der 12. Faschingsfete mit der Orange-Box im Bürgerhaus folgte die 13. Skifreizeit in Pfunds und das ganz ohne Verletzungen. Die 11. Sommerfreizeit auf Langeoog beendete das Freizeitprogramm 2005. Gegen Ende des Jahres trennten wir uns von unserem Vereinsjugendbus, der schon sehr in die Tage gekommen war und auch fast 230.000 Kilometer gefahren ist.

2006

Erstmals fand unsere 13. Faschingsfete mit der Orange-Box ganz regulär in der Walldorfer Stadthalle statt. Auch ein Name hat sich gefunden. „Sounds of Fasching“. Der Wechsel war wichtig, da wir hier auch die Bewirtung komplett durchführen konnten und nicht mit einem Wirt zusammenarbeiten mussten. Nachdem wir im März dieses Jahres unseren neuen Vereinsjugendbus übernehmen konnten, fuhren wir damit auch gleich zur 14. Skifreizeit nach Pfunds, welche komplett ausgebucht war. Die Langeoogfreizeit fand bereits zum 12. Mal statt. Eine Sommerfreizeit am Edersee rundete das Freizeitangebot ab.

2007

In diesem Jahr konnten wir nicht mit einem so großen Programm aufwarten wie in den Jahren zuvor. Lediglich die 14. Faschingsfete mit der Orange-Box in der Stadthalle, welche erstmals mit der Band Different Faces als Vorband statt fand, die 15. Skifreizeit und die 13. Langeoogfreizeit fanden statt.

2008

Das Jahr 2008 konnte wieder in der Stadthalle begonnen werden. Die 15. Faschingsfete lief. Erneut mit der Band Different Faces vor der Orange-Box als Hauptact. Diesmal gab es auch eine kleine Tanzeinlage in der Pause. Auch dies war neu im Programm der Faschingsfete. Die 16. Skifreizeit hat auch diesmal wieder in Pfunds ihr Ziel gefunden. Die 14. Sommerfreizeit ging in diesem Jahr nicht wie gewohnt nach Langeoog sondern in den Jugendferienpark Ahlbeck auf Usedom. Da das Zeltlager auf Langeoog von der Sportjugend Niedersachsen belegt war, konnte die SKV hier nicht unterkommen. Mit zwei Bastelangeboten, dem Nikolausbasteln und dem Adventskranzbasteln ging das Jahr dann zu Ende.

2009

Mit viel Elan ging es wieder an die Freizeitplanung und so kam es, dass wir die Aktion „Ferien vor Ort“ wieder ins Leben gerufen haben. „Ausgebucht“ konnte man schon im Vorfeld sagen. So begann das Jahr mit der beliebten Aktion bereits zum 4. Mal, diesmal im Waldstadion in Mörfelden. Es folgte wie immer die Faschingsfete in der Stadthalle, diesmal bereits zum 16. Mal.  Nach der 17. Skifreizeit, erneut in Pfunds, startete wieder eine Tagesfahrt. Es ging in den Europapark nach Rust. Zum 15. Mal ging es in den Sommerferien Richtung norden. Erneut kam die SKV in Ahlbeck unter. Mit der beliebten Adventskranzbastelei ging das Jahr zu Ende.

2010

2010 wurde auch wieder mit den Ferien vor Ort begonnen. Die 5. Ferien vor Ort finden erneut bei allen daheimgebliebenen großes Interesse. Gefolgt von der 17. Faschingsfete ging es dann im März  wieder an das Basteln für Ostern bevor es zur 18. Skifreizeit nach Pfunds ging. Im Juni fuhren wir dann nach Haßloch um einen Tag im Holiday-Park zu verbringen. Die 16. Sommerfreizeit folgte in den Sommerferien und das Adventskranzbasteln im November rundete das Freizeitangebot im Jahr 2010 ab.
Leider konnten wir zwei Freizeitangebote aus Mangel an Teilnehmern nicht durchführen.

 

2011

Das Jahr begann mit der 6. Auflage der Ferien vor Ort. Auch diesmal fanden sich wieder ausreichend Kinder, die an dieser Veranstaltung teilnahmen. Mit der 18. Faschingsfete nähern wir uns allmählich einem kleinen Jubiläum und nahmen das erste Mal an den Faschingsumzügen in Walldorf und Büttelborn teil. Das Osterbasteln musste leider ausfallen. Bereits zum 19. Mal wurde die Skifreizeit bereits durchgeführt. Erneut ausgebucht. Im Juni ging es dann wieder in den Freizeitpark, diesmal nach Brühl ins Phantasialand. Nach der 17. Sommerfreizeit endete das Freizeitangebot für das Jahr 2011mit dem Adventskranzbasteln im November.

 

2012

Die erste Veranstaltung im Jahr 2012 war die 19. Faschingsfete in der Stadthalle zusammen mit den Umzügen in Büttelborn und Mörfelden. Gefolgt von der Skifreizeit, die bereits 20 Mal stattfand, konnten wir auch mit der Tagesfahrt nach Bottrop wieder punkten. Der Moviepark Deutschland zog alle in den Bann und es war ein toller Tag für alle.

Die Langeoogfreizeit wird seit diesem Jahr von der SKV Sommerfreizeitgruppe durchgeführt.

Das Adventskranzbasteln beendete das Freizeitprogramm für 2012.

 

2013

Die 20. Faschingsfete in der Stadthalle war die vorerst letzte ihrer Art. Verschiedene Aspekte veranlassten uns, dieses Konzept zu überdenken. Wir nahmen auch an den Faschingsumzügen in Walldorf und Büttelborn teil.
Auch die Skifreizeit durfte in diesem Jahr nicht fehlen  und fand bereits zum 21. Mal statt und gleichzeitig erfolgte eine Treuehrung für den zehnten Besuch in Pfunds. Die Tagesfahrt führte uns diesmal nach Rust in den Europapark.

Als letzte Veranstaltung des Jahres fand das Adventskranzbasteln statt.

 

2014

Nachdem ja keine Faschingsveranstaltung mehr durchgeführt wird, ging es mit der Skifreizeit los. 22 Jahre sind auch hier eine lange Zeit und es zeigt uns dass wir mit dieser Veranstaltung richtig liegen.

Leider mussten wir in diesem Jahr mit der Tagesfahrt schon unser Jahresprogramm 2014 beenden.

Das Kranzbasteln fiel aufgrund mangelnder Helferzahl aus.

 

2015

Die Jahresplanung sah nur die üblichen Verdächtigen vor. Los ging es mit der 23. Skifreizeit die uns wie die letzten Jahre nach Pfunds in Österreich führte. Die Freizeitparkfahrt, auch wie immer ein gern besuchtes Event, führte diesmal nach Bestwig, ins Fort Fun. Bei nicht ganz so tollem Wetter wurde es trotzdem noch eine sehr gelungene Fahrt. Mit 35 Teilnehmern und 10 Betreuern beendete das Adventskranzbasteln das Jahresprogramm der Vereinsjugend.

 

2016

Langsam nährt sich die Skifreizeit einem kleinen Jubiläum. In diesem Jahr war es die 24. Freizeit, bei der die Ski und Snowboardfahrer ihr Können zeigten. Auch hier ging es wieder nach Pfunds . Im Europapark verbrachten wir dann die Tagesfahrt, die bei strahlendem Sonnenschein stattfand.
Sehr viele bunte Adventskränze beendeten das Jahr 2016. Das Angebot, Adventskränze zu basteln, wird weiterhin sehr gut angenommen und wir wollen dieses auch weiterhin anbieten.

 

21 Jahre später

Frank Daum tritt ab. Nach 21 Jahren an der Spitze des Vereinsjugendausschuss erfolgte im März 2017 eine Ablösung an der Spitze. 1991 noch Jugendleiter der Abteilung Radsport, stieg er 1996 in die Fußstapfen von Robert Geiss und führte seit dieser Zeit den Vereinsjugendausschuss der SKV Mörfelden.

Um neue Ideen einzubringen tauschte Frank Daum mit Felix Caspelherr, dem seitherigen Stellvertreter, die Positionen. Nun liegt es an Felix Caspelherr, ob er es genauso lange an der Spietze hält, wie es Frank Daum konnte.

 

Ausbildungen:

Viele Jugendbetreuer- und Jugendleiterausbildungen wurden besucht und auch vom VJA finanziert. Die Hälfte der Kosten für eine Ausbildung trägt der Vereinsjugendausschuss, die andere Hälfte die Abteilung, in der der Jugendliche tätig ist. Nachdem die Gelder für Übungsleiter vom Kreisausschuss gestrichen wurden, und nur noch die Jugendleiterlizenzen bezuschusst werden, ist es natürlich um so erfreulicher, dass wir nun so viele Jugendleiter mit einer Lizenz in unserem Verein haben. Mittlerweile sind dies 26 Jugendleiterlizenzen wovon leider nicht mehr alle gültig sind. Hier wäre es sehr schön wenn sich die entsprechenden Personen dazu bereit wären, durch Fortbildungsmaßnahmen ihre Lizenzen wieder aufzufrischen. Dies ist einmalig im Kreis Groß-Gerau und auch wohl in Hessen.

 

Jugendfördermittel:

Die Jugendfördermittel für all die durchgeführten Freizeitmaßnahmen haben wir bestmöglichst ausgeschöpft. Seit 1992 sind bereits 165.931,08 € an Jugendfördermitteln geflossen. Hiervon gingen immerhin 55.071,22 € an die einzelnen Abteilungen.

 

Vereinsjugendbus:

Der erste „Vereinsjugendbus“, unser Sprinter bekamen wir im Juni 1996 und er wurde am 12.11.2005 nach 228.028 Kilometern verkauft. Die Erwartungen wurden voll erfüllt und der Bus war gerade in den Abteilungen eine große Erleichterung. Gerade wenn man mit sechs oder sieben Personen fahren muss, kann man sich ein Auto sparen und die Strecken mit dem Vereinsjugendbus zurücklegen.

Die Suche nach einem neuen Bus ging wieder los. Nachdem ein neuer Vertragspartner mit der Firma Mobile gefunden wurde, ging es auf die Suche nach Werbepartnern, die die Jugendarbeit der SKV unterstützen wollen. Es wurden genug Firmen gefunden und seit dem 09.03.2006 hat die Vereinsjugend mit einem Fiat Ducato den nächsten Bus an Land gezogen. Auch hier handelt es sich wieder um einen 9-Sitzer Bus. 90.000 Kilometer hat der Bus bis Dezember 2010 schon zurückgelegt. Der Bus wurde dann am 24.10.2011 mit einem Kilometerstand von 107493 km an die Firma Mobile zurückgegeben.

Bereits das dritte Fahrzeug bekamen wir dann im Direkten Austausch. Erneut ein Fiat Ducato.

Bei einer Feierlichen Übergabe, bei der die Sponsoren eingeladen waren, wurde dieser vorgestellt.

Der Pannenbus, so nennen wir ihn im Jugendvorstand, wurde im Dezember 2016 abgegeben. Der Vertrag ist ausgelaufen und nach 84.300 Kilometern wird es Zeit für ein Neues Fahrzeug. Dieses wird nun aquiriert und wird im Mai 2017 erwartet.

 

Gruppen:

Eine ins Leben gerufene Mädchengruppe, welche im Jahr 1999 entstand, gewann zunehmend an Ansehen. Im Jahr 2000 wurde diese Gruppe mit dem Jugendförderpreis der Sportkreisjugend Groß-Gerau in Höhe von 1500,00 DM ausgezeichnet. Eine Summe, mit der wir die Mädchengruppe unterstützen. Auch eine Theater AG wurde gegründet und auch hier fanden sich sehr schnell einige begeisterte „Jungschauspieler“ zusammen. Allerdings müssen beide Gruppen momentan eine Zwangspause einlegen und konnten bis heute nicht mehr weiter am Leben erhalten werden da sich keine Betreuer mehr gefunden haben, die sich hierfür Zeit nehmen konnten.

 

Räumlichkeiten und Inventar:

Der erste eigene Raum der Vereinsjugend konnte mit der Fertigstellung des Vereinsheims Sattler in Erfüllung gehen. Im Obergeschoss des Hauses konnte ein Raum eingerichtet werden, indem Sitzungen abgehalten werden und Bastelangebote durchgeführt werden und wo sich auch Inventar des Vereinsjugendausschusses befindet.

Das Inventar des VJA wurde im Laufe der Jahre immer mehr. Nachdem die eine oder andere Garage nicht mehr ausreichte und der Raum in der kleinen Turnhalle am Festplatz nicht mehr die Zelte aufnehmen konnte, ergab sich Möglichkeit im Stadion einen eigenen Raum zu bekommen. Hier können wir unsere Zelte und den größten Teil des Inventars unterbringen.
Nach der Renovierung des Ludwig-Schulmeyer Heims im Stadion haben wir auch hier noch einen Raum bekommen, um das viele Inventar der Vereinsjugend aufnehmen zu können.

Die in die Jahre gekommenen Zelte, welche bereits 1979 gekauft wurden, sind im Laufe der letzten Jahre durch neue ersetzt worden. Die lange Lebensdauer dieser Zelte war nur durch eine regelmäßige Kontrolle und Pflege möglich. Wir sind mittlerweile wieder, auch durch Zuschüsse des Kreises und der Stadt, im Besitz von vier Großgruppenzelten und zwei Küchenzelten.

Ein Bundeswehrzelt haben wir vom Schützenverein Tell Mörfelden günstig erwerben können, was mittlerweile der Abt. Blasorchester überlassen wurde.

Seit 2014 verfügt die Vereinsjugend auch über eine neue Musik- und Lichtanlage.

 

Etat:

Die Jugendarbeit in unserem Verein nimmt einen hohen Stellenwert ein und wird vom Vorstand des Gesamtvereines durch einen Etat finanziell und ideell unterstützt.

 

Stadtjugendring:

Auch die Mitarbeit im Stadtjugendring gehört zu der Aufgabe des Vereinsjugendleiters und wird kontinuierlich fortgesetzt, allerdings hat sich in den letzten Jahren hier nichts mehr getan. Der Stadtjugendring hat sich mittlerweile aufgelöst.

 

Sportkreis Groß-Gerau:

Des Weiteren veranstaltet der Vereinsjugendausschuss in Kooperation mit der Sportkreisjugend Groß-Gerau Freizeiten. Hierdurch kommen wir in den Genuss von weiteren Fördermitteln, die wir nur durch eine Kooperationsfreizeit mit der Sportkreisjugend erhalten können.

 

Im Laufe der Jahre haben sich die Angebote in der Vereinsjugendarbeit immer wieder verändert. Wir, vom VJA sind bemüht, auf die Interessen, Bedürfnisse und Wünsche der Kinder und Jugendlichen im Verein einzugehen und diese mit unseren zur Verfügung stehenden Mitteln zu realisieren. Anregungen für eine attraktive Jugendarbeit holen wir uns von Seminaren und Jugendtreffen.

 

Der Vereinsjugendausschuss wird hoffentlich auch in den nächsten Jahren eine gute Jugendarbeit leisten und das bereits existierende Freizeitprogramm, je nach Interessenlage der Jugendlichen, erweitern. Dies alles ist natürlich nur möglich, wenn sich auch genügend Betreuer hierzu bereit erklären.

 

Zusammensetzung der Jugendwarte und Vereinsjugendleiter seit 1972:

Jahr

Schüler und Jugendwart

Stellvertreter

1972

Gerhard Schulmeyer

----

1973

Georg Herzberger

----

1974-1978

Georg Herzberger

Harald Schulmeyer

1979-1980

Gerald Dinkel

Holger Geiß

1981

Holger Geiß

Gerald Dinkel

1982

Holger Geiß

Werner Kunz

1983

Werner Kunz

Holger Geiß

1984

Werner Kunz

Rolf Schluckebier

1985

Werner Kunz

Robert Geiß

1986-1987

Holger Geiß

Robert Geiß

1988

Robert Geiß

Rolf Schluckebier

1989-1990

Robert Geiß

Jörg Schulmeyer

1991-1995

Robert Geiß

Frank Daum

 

Vereinsjugendleiter

Stellverterter 

1996

Frank Daum

Robert Geiß

1997-2000

Frank Daum

Marcus Schulmeyer

2001-2002

Frank Daum

Jochen Schulmeyer

2003-2004

Frank Daum

Jan Meffert

2005-2007

Frank Daum

Jochen Schulmeyer

2008-2017

Frank Daum

Felix Caspelherr

Seit 2017

Felix Caspelherr

Frank Daum

 

 

 

Wir haben uns bemüht diese Zusammenstellung so lückenlos, wie es nur geht, zu erstellen.

Für die Mitarbeit möchte ich mich bei Georg Herzberger und Robert Geiß bedanken.

 

 

Frank Daum

Vereinsjugendleiter

 


Die gesamte Historie gibt es hier als Download im PDF-Format.