Kontakt
Robert Geiss
Rosengartenstr. 11
64546 Mörfelden-Walldorf

Tel.: (0 61 05) - 2 55 27
E-Mail: robert.geiss@skv-radsport.de
Dagmar Spiller-Schulz
Hubertusstr. 1b
64546 Mörfelden-Walldorf

Tel.: (0 61 05) - 2 55 02
E-Mail: spiller-schulz@t-online.de
Radpolo

Ein Exot im sportlichen Sinn. Alles andere als kommerziell. Man kann weder Geld damit verdienen, noch wird man dadurch berühmt. Alles was man haben kann, ist in einer familiären Atmosphäre sehr viel Spaß. Radpolo ist eine Ballsportart in Verbindung mit einem Fahrrad und einem Stock, oder auch Schläger genannt. Das Fahrrad ist mit einer 1 zu 1 Übersetzung sowohl vorwärts, als auch rückwärts zu fahren und auf Grund der sehr spartanischen Ausstattung relativ leicht und wendig. Der Stock/Schläger besteht aus einem 1 Meter langem Holzstab oder Metallrohr, mit einem Skistock vergleichbar. Die Schuss- oder Schlagfläche befindet sich am unteren Ende in Form eines quadratförmigen Holzstücks (L 15 cm/B 3,5–4 cm/H 3,5–4 cm). Der Ball hat einen Durchmesser von 9,5–10,5 cm, ist mit Rosshaar gefüllt und mit synthetischem Stoff ummantelt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Schusses kann bis zu 40 km/h betragen. Gespielt wird in Turnhallen auf zwei Tore von 2 x 2 m. Das Spielfeld misst 11 x 14 m und ist durch eine schräge Bande eingerahmt.

Eine Mannschaft besteht aus 2 Sportlerinnen, einer Torfrau und einer Abwehrspielerin. Beide Spielerinnen dürfen jede Position einnehmen, wird aber im Spiel nur situationsbedingt angewandt. Beim Angriff verlässt die Torfrau ihr Tor und greift aktiv mit in das Spielgeschehen ein. Berührt eine Spielerin mit dem Fuß den Boden, muss Sie in der eigenen Spielhälfte die Torauslinie überqueren, um wieder spielberechtigt zu sein. Macht Sie das nicht, erhält die gegnerische Mannschaft einen Strafstoss dort, wo die nicht spielberechtigte Spielerin den Ball berührt hat. Der Stock/Schläger darf nicht höher als das Vorder- bzw. Hinterrad gehoben werden.

Radpolo wird aus der Tradition heraus nur vom weiblichen Geschlecht gespielt. Der männliche Gegenpart heißt Radball. Das Spiel erfordert sehr viel Geschick auf dem Fahrrad, und eine gute Übersicht des Spiels, um auf einem relativ kleinen Spielfeld Freiräume für einen Torschuss zu erzielen. Die Spielzeit beträgt je nach Altersklasse 2 x 5, 2 x 6 oder 2 x 7 Minuten, in Turnierform. Auch Radpolo ist je nach Alter und Leistung in verschiedene Altersklassen, und später in Ligen bis zur 1. Bundesliga, welche aus 12 Mannschaften besteht, aufgeteilt. Die erfolgreichsten Vereine in Deutschland sind Hildesheim, Mörfelden, Naurod, Seeheim, Bierstadt, Dotzheim, Etelsen, Siegburg, Mücheln, Fürstenwalde, Jänkendorf und Reideburg.